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Mittwoch, 23. November 2011

Unverhofft

Nie (Nie. Niiiiiieeee.) hätte ich das für mich in Erwägung gezogen. Um so perplexer war ich, als ich gestern von meinem Chef gefragt wurde, ob ich denn nicht seine Stellvertretung werden wollte. So ganz offiziell. Und auch der Chef-Chef sei damit einverstanden (Waaaaahhhhh.... Wie lange wurde denn da schon überlegt und diskutiert?). Ich soll mir das mal überlegen - und mich bis... HEUTE entscheiden.

Mann, Mann, Mann. Die Gefühlsachterbahn war seit gestern mächtig im Gang. Klar, ich fühle mich geschmeichelt und meine Arbeit wertgeschätzt. Aber: ich bin das Nesthäkchen im Team. Alle anderen schon seit locker 20 Jahren im Haus, ich gerade mal seit 16 Monaten. Und es haben sich im Laufe der Jahre so einige Dinge eingeschlichen und festgefressen, die so mache Arbeit "unruhig" laufen lassen. Und dazu sehr spezielle Charaktere der Kollegen.
Will ich mir das Ganze antun?

Ich hab mich entschieden. Ja, ich will (und das obwohl mir offen gesagt schon jetzt der Arsch auf Grundeis geht).

Dann lassen wir den Laden halt mal rocken.


Montag, 8. August 2011

Der Wiener Schmäh

Hach, ich liebe ihn. Und ich durfte heute schon zweimal dorthin telefonieren. Na ja, nicht direkt nach Wien. Aber ins Umland. Und nachher, da muss ich nochmal. Und wer weiss, vielleicht die nächste Zeit auch noch häufiger. Mal sehen.

Sagte ich schon. Ich liebe den Wiener Schmäh.

Edit: Ich relativiere. Der Wiener Schmäh wackelt. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Sonntag, 26. Juni 2011

Zuwachs

...im Badezimmer.



Der jüngste Spross des Hauses hat am Ende übers Design entschieden (nur zur Info für diejenigen, denen das nicht aufgefallen wäre *g*).
Und sie ist dringend nötig... Als die alte Waage noch ging, standen da noch ganz andere Zahlen. *schnüfz* Und nein, es liegt bestimmt nicht daran, dass alle Waagen anders messen. Das sagt mir auch jede einzelne Hose und jedes einzelne Shirt...


Dienstag, 22. Februar 2011

Heute so

- wieder mal ein Termin beim hiesigen HNO-Arzt. Reine Kontrolle. Hörtest wieder mal besser (das Hörgerät habe ich die letzten Tage immer wieder abgeschaltet - wat laut!). Dafür ist der Gehörgang entzündet. Statt Hörgerät hab ich jetzt halt mal eine Tamponade im Ohr...
Er ist immer noch der Meinung, dass ich unbedingt nochmal unters Messer soll - und hätte mir am liebsten gleich eine Einweisung mitgegeben. Nee, nee. Erst mal den Termin nächste Woche abwarten. Vorher will ich davon nichts wissen.

- das Schlafhütchen hat den Kindergarten-TÜV bestanden. Es gab keinen, aber auch so gar keinen Punkt zum meckern. Hach.

- mein Vertrag wird verlängert. Zumindest habe ich die mündliche Zusage. Wegen Bürokratie und Formularkrieg gibts das ganze vermutlich erst im April schriftlich. Und leider auch erst nochmal befristet.

- unerwartet einen *hüstel* freien Nachmittag. Die Fortbildung fiel kurzfristig aus und ich war dann doch vor 18 Uhr zuhause.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Bochum - reloaded

Gestern kam der erwartete Anruf aus Bochum. Die Assistenzärztin hat nun eine Aussage ihres Chefs. Also - generell sieht er eine Möglichkeit etwas zu machen. Garantie auf Besserung gibts aber natürlich nicht. Was genau, dazu konnte (oder wollte?) sie sich nicht äussern. Aber immerhin gabs Infos zur geschätzten OP-Dauer...
Und jetzt hab ich die Wahl. A: Ich mache direkt einen OP-Termin aus. Und erfahre dann (hoffentlich) am OP-Vortag wie denn genau behandelt werden soll.
Oder B: Ich vereinbare ein Gespräch mit dem Chefarzt um mehr Infos zu bekommen.

Für was hab ich mich wohl entschieden? ;-) (Oder auch: welches "Bild" ist hier falsch?)

Bochum, die Zweite wird es im März geben. Dann werde ich doch hoffentlich ein vernünftiges Gespräch führen können. Und danach wird in Ruhe über das weitere Procedere entschieden.

Btw: Die Testphase "Knopf im Ohr" läuft jetzt seit knapp einer Woche. Bisher noch mit eher mässigem Erfolg. Übermorgen gibts dann ein anderes Gerät und etwas mehr Feintuning... Ich bin gespannt. :-)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Bochum ist das neue Bonn oder auch: Bochum die Erste

Mein HNO-Arzt hat ja eine Zweitmeinung wegen meinem Ohr befürwortet. Und so war ich gestern in Bochum.
Ich machs kurz. Der Hörtest war so schlecht wie nie. Die Bilder vom CT auch. Es muss alles noch mit dem dortigen Chefarzt besprochen werden. Aber der Oberarzt hat schon eine Idee, wie man vielleicht weiter vorgehen könnte. Nur, und das ist das fiese, wollte er mir noch nichts von dieser Idee verraten. *grmpf* Erst wenn er mit seinem Chef gesprochen hat. Zum Glück wollten er und seine Kollegin das direkt heute morgen machen. Hab ich schon mal erwähnt: ich hasse es zu warten. Ich bin doch eine Frau so ungeduldig.

Gleich gehts auf jeden Fall auch noch zum Hörgeräteakustiker. Zum ersten Termin. Ich bin schon mal gespannt.


Dienstag, 18. Januar 2011

Verplant

So ungefähr bis Mai. Sämtliche Dienstagnachmittage.

Ende letzter Woche habe ich erfahren, dass in "meinem" Krankenhaus ein hausinterner Echokurs stattfinden soll. Eigentlich gedacht für die hauseigene Ärzteschaft. Aber im speziellen Fall auch sehr interessant für mich. Termin stand noch nicht fest, aber irgendwann demnächst halt. Und ich wurde gefragt, ob ich daran nicht vielleicht teilnehmen wollte.
Und ob ich wollte.
Die Tage hatte ich vor nochmal genaueres zu erfragen und z.B. das offizielle OK für meine Teilnahme vom Chef himself einzuholen und so. Und meine Kollegen darüber zu informieren.

Aaaalso. Heute morgen so um 11... Hab ich dann erfahren, wann der Kurs startet. HEUTE! 17 Uhr! *args*

Bisschen ungünstig, wenn das Schlafhütchen um 16 Uhr aus dem Kindergarten abgeholt werden muss. Herr Schlafhut aber noch lange nicht zur Stelle ist. Am Ende hats dann mit abholen und fliegendem Wechsel direkt vorm Krankenhaus geklappt.
Das OK vom Chef hab ich mir dann quasi direkt vor Ort abgeholt (ich sach mal so, wenn man nett angelächelt wird, dann ordne ich das mal unter "Die Fortbildung ist genehmigt" ab *lach*). Und die lieben Kollegen... Die habens erfahren, als sie in den Feierabend aufgebrochen sind - und ich zeitgleich wieder zur Klinikpforte reingehechtet bin... Mal sehen, was ich von denen zu hören bekomme...






Dienstag, 4. Januar 2011

Die Sache mit dem Ohr

bekommt eine neue Lokalität. Das möchte zumindest mein HNO-Arzt. Und hat mir gleich mal eine Überweisung ausgeschrieben - diesesmal zu irgendwelchen Koryphäen in...
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*Trommelwirbel*
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Bochum.

Das ist doch mal ein Wort. Von 120 km (Bonn) reduziert sich die Anfahrt auf 45 km (Bochum). Nicht schlecht wie ich finde. Jepp.

Die Ärzte in Bonn sind ja etwas ratlos. Und bevor man den Stand der Dinge so hinnimmt, hätte er doch gerne nochmal eine weitere ärztliche Meinung dazu.

Ein Rezept für ein Hörgerät habe ich heute dann auch mitgenommen. So recht glaube ich ja nicht dran, dass sich mein Hören irgendwann nochmal verbessert. Und so langsam mag ich mal wieder alles um mich rum verstehen. Oder besser: ich kann meine eigenen "Wie Bitte?"-Fragen schon selbst nicht mehr hören... ;-) *lach* Demnächst also Testphase mit Knopf im Ohr im Hause Schlafhut.



Mittwoch, 1. Dezember 2010

Und täglich jährlich grüsst das Murmeltier

Diesmal nur ein anderes Schauspielhaus.

Betriebsbedingte Kündigungen. Passend zum Jahresende.

Die jahrelange Übung zeigt Wirkung (mindestens drei "überlebte" Massenentlassungen, Abteilungsschliessungen, Lohnkürzungen, Kurzarbeit,...). Bisher nehm ichs noch locker... Mal sehen, ob ich nächste Woche immer noch so denke. Zumindest sollen Anfang der Woche konkretere Infos folgen...



Freitag, 12. November 2010

Der Vollständigkeit halber: Bonn die 12. und 13.

...oder was lange wärt.

Schon im Sommer war ich wegen meinem Öhrchen mal wieder in der Uni-Stadt. Und was ich schon die ganze Zeit vermutete, war mit einem Blick ins Ohr klar: OP hat nix, nada, niente gebracht. :-/
Die Ärzte sind mit ihrem Latein am Ende. Derzeit gibt es keine Möglichkeit, an der Situation etwas zu ändern. Und was das schlechte Hören angeht, tendieren auch sie mittlerweile Richtung Hörgerät. Sie hätten auch nochmal mit den Kieferchirurgen gesprochen. Aber wirkliche Optionen sehen diese auch nicht (so von Kiefergelenksersatz und so war da die Rede... So schlecht kann es mir gar nicht gehen, als das ich diese Option wähle. Allein schon der Gedanke da dran...*args*)

Gestern dann gings mal wieder zu den Kieferchirurgen persönlich. Und ich hatte nicht so das Gefühl, dass da wirklich von Arzt zu Arzt Infos ausgetauscht worden wäre... *grübl*
Auch da, wie ja schon erwartet, das gleiche Ergebnis. Derzeit gibt es keine adäquate Option. Das ganze soll allerdings jetzt noch mal vom Chef und seines Zeichens Kapazität beurteilt werden. Je nach Urteil bin ich dann in ein paar Wochen oder erst in einem halben Jahr wieder dort. Wir werden sehen...

Wie meistens hatte der Termin aber auch eine nette Begleiterscheinung. :-) Ich konnte mal wieder bei einer Freundin vorbeischauen. Leider nur für eine kurze Stippvisite, da ich morgens ganz unplanmässig noch arbeiten musste. Aber da die Praxis netterweise keine 50 Meter von den Kieferchirurgen weg ist... Tja, da lohnt sich die Fahrt erst recht. Und ich bin immer noch so begeistert von der Praxis. Die ist soooo schön geworden!
Und wenn man ja schon mal da ist... Also, so 100 Meter in die andere Richtung. Also, das ist ein schicker, kleiner Stoffladen. So mit richtig toller Stoffauswahl... Also, wenn ich schon mal da bin, dann muss ich da doch wohl auch mal schnell rein. Oder???

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Angekommen

Ich bin jetzt wohl auch endlich im Herbst angekommen. Mir ist kalt, sowas von kalt. Und das, obwohl die Heizung an ist, ich richtig dick angezogen bin. Sogar Hausschuhe hab ich an. Ich! So als notorische Barfuß-, vielleicht gerade noch Sockenläuferin...

Was ist das für eine Wohltat, wenn man einen Grund hat, seine Hände in warmen Wasser zu baden (noch nie habe ich Handwasch-Pullis so geliebt *g*). Endlich warme Hände! Zumindest für die nächsten 30 Minuten muss die Wirkung reichen... *hoff*

Dienstag, 3. August 2010

Das Schöne, wenn man geht

Zugegeben. Abschiede fallen mir immer schwer. Egal ob selbst ausgesucht oder nicht.

Manchmal gibt einem so ein Abschied ja aber auch die Möglichkeit, Dinge zu sagen, zu denen sonst nie die Zeit oder Gelegenheit gab.

Und genau diese Gelegenheit hat heute eine Kollegin genutzt. Ich war baff, absolut baff. Aber es tut so gut.

Manche Menschen würde man einfach gerne einpacken und mitnehmen!

Dringendst

...sollte ich mal wieder einen Heimaturlaub machen.

Scheinbar kann man bei mir keinen Hauch meines Heimatdialekts mehr raushören. Das geht ja gar nicht! Es ist ja nicht so, als wenn ichs nicht mehr könnte... Aber so im Alltag isser weg, einfach so. Menno! Und dabei heissts noch so schön: Wir können alles außer Hochdeutsch... Ja klar.

Montag, 28. Juni 2010

JAAAAAAAAAAAAA!!!

Ich geh dann mal ein kleines Freudentänzchen aufführen!!!



Boaaaaaah eyyyyy!

Dienstag, 22. Juni 2010

Oha

Wenn alles klappt, dann werde ich demnächst nicht nur nochmal die Klinik wechseln. Ich werde dann vermutlich sogar Arbeitsbereiche übernehmen, mit denen ich im Leben nicht (mehr) gerechnet hätte. Das wär soooooo schön!

Donnerstag, 17. Juni 2010

Dumdideldum

So ein Anruf am frühen Morgen hebt die Tagesgrundstimmung doch erheblich.
Nur so viel: Anruf aus Krankenhaus B. Nächste Woche dann Vorstellungsgespräch beim Chefarzt himself.

Hach, hach, hach.

Montag, 14. Juni 2010

Mädelsabend

Der war schneller vorbei als gedacht. Eigentlich hat er gar nicht erst angefangen. Und ich hatte mich schon gewundert, dass so gar kein mir bekanntes Auto in der Nähe des Hauses stand.

So ein klitzekleines Kommunikationsproblem... Komm ich halt in einer Woche wieder. ;-)

Freitag, 4. Juni 2010

Yipieee!

Eine Lösung ist gefunden. Und es scheint sogar eine sehr gute Lösung zu sein.

Mona zieht um, innerstädtisch.

Jetzt geh ich erstmal einen Freudentanz aufführen!

Und vor lauter Freudentanz vergess ich jetzt mal, dass ich ganz viel Schiss vor heute mittag habe. So richtig viel Schiss! Das Wort muss jetzt einfach sein. Heute mittag bin ich mehr oder minder Alleinkämpferin in der Notaufnahme *args* Drückt mir doch bitte die Daumen, dass es schön ruhig bleibt. *bibber*

Mittwoch, 2. Juni 2010

Sonne!

Kaum ist sie da, ist meine Frühjahrsmüdigkeit und Schlechtgelauntheit wie weggeflogen. Hach.

Freitag, 28. Mai 2010

Stand der Dinge

Der letzte Monat war für mich sehr emotional. Es hat mich viel beschäftigt. Vieles, das sich in meinem Kopf abgespielt hat, fand keinen Weg zur Tastatur, war einfach nur ein unendlich grosses Wirrwarr.
Ich versuche jetzt einfach mal für mich, das Ganze etwas zu bündeln. ;-)

Bewerbungschaos:

Ich bekam ja (kurz nachdem ich mich für Krankenhaus A entschieden hatte) ein tolles Angebot aus Krankenhaus B. Dort durfte ich dann (nachdem ich offiziell schon in Krankenhaus A begonnen hatte) reinschnuppern. Und... Es gefiel mir. Sehr gut sogar! Und die Chefs waren auch angetan. Und Teilzeitarbeit? Gar kein Problem. Ich wollte nix übers Bein brechen und in Ruhe entscheiden. Eigentlich hatte ich mir Bedenkzeit bis übers Wochenende erbeten. Aber Freitags hielt es nicht mehr aus und habe mich dort nochmal gemeldet. Tja, was soll ich sagen... Plötzlich war die gewünschte Teilzeitarbeit doch ein Problem. In Vollzeit könnte ich jederzeit anfangen, aber Teilzeit... In der jetzigen Situtation würde das nicht reichen. Und da Vollzeit bei mir rein planerisch so gar nicht geht (da spielen die KiTa-Öffnungszeiten definitiv nicht mit), musste ich wohl oder übel passen. Eventuell wird in dieser Abteilung noch eine zusätzliche Stelle geschaffen. Aber ob und wann, das steht noch in den Sternen. Sollte sich da aber etwas tun, dann stehe ich (so wurde mir zumindest gesagt) ganz oben auf deren Wunschliste.

Neue Arbeit:

Seit Anfang Mai arbeite ich nun in einer Zentralambulanz. Und ich bin noch ziemlich überwältigt von den Eindrücken. Ich kann mich im Grunde nicht beklagen. Die Kollegen, die pflegerischen und die ärztlichen, sind unheimlich nett. Allerdings hatte ich das "Glück" die erste Zeit von einer Kollegin eingearbeitet zu werden, die selbst erst seit ein paar Monaten da ist (über eine Zeitarbeitsfirma) und die ich demnächst ersetze. Mit dieser Kollegin war ich jetzt nicht so auf einer Wellenlänge. Oder sagen wir mal so, die Art der Einarbeitung war nicht so, wie ich sie mir gewünscht hätte. Ich konnte mir nie sicher sein, ob ich alle Infos auch vollständig bekam.
Und ich merke deutlich, dass ich schon einige Jahre aus dem Beruf raus bin. Vieles ist zwar noch präsent. Aber die Verknüpfung Hirn/Hand dauert etwas länger *lach* (oder liegts doch schon an meinem Alter? ;-) ).
Die letzten Tage war ich allerdings zunehmend mit dem Stammpersonal unterwegs. Ich denke, es wird...

Alte Arbeit:

Dort habe ich zum Glück jetzt abgeschlossen (ja, ich habe doppelt gearbeitet, aber Dank Teilzeit bei neuem und alten Arbeitgeber ging das). Vor zwei Tagen hatte ich meinen letzten Arbeitstag (auch wenn ich offiziell noch bis Ende Juni dort angestellt bin. Ein Hoch auf Resturlaub und Überstunden *lach*). Das mich dieser Tag emotional sooooo mitnimmt, hätte ich nicht gedacht. Ich habe ja bereits morgens (zuhause) mit den Tränen gekämpft. Aber mittags auf der Arbeit wars dann endgültig aus. Wehe, es hat mich jemand angesprochen. Da flossen schon ganz ohne weiteres zutun die Tränen. Und Stimme hatte ich auch keine mehr. War ich froh, als ich endlich nach Hause durfte. Jetzt ist es wieder gut. Und ich denke immer noch, es war die richtige Entscheidung. Im Juni gibt es nochmal eine Riesen-Firmenfete. Da sehe ich viele Kollegen nochmal. Ich freu mich schon drauf.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich jetzt nur noch einen Arbeitgeber habe. Und ich mich auch nicht mehr akut Gedanken wegen irgendwelchen potentiellen Arbeitsstellen machen muss. Ich hatte den letzten Monat das Gefühl, ich gehöre nirgends richtig hin.

Das Ohr:

Letzte Woche war ich ja bei den MKGs in Bonn. Einen Tag später hatte ich dann noch einen Termin in der HNO-Klinik hier ums Eck. Die Ärzte hatten mich letztes Jahr nach Bonn weitergeschickt, weil sie mit ihrem Latein am Ende waren. Waren aber natürlich ziemlich neugierig, was sich nun ergeben hatte.
Das die OP nicht erfolgreich war, merke ich ja selbst. Dass die OP-Stelle im Ohr noch nicht so gut verheilt ist, habe ich ja auch erfahren. Aber keiner hat sich bisher so richtig dazu geäussert, wie es so wirklich aussieht. Der Arzt am Freitag war da schon gesprächiger. Letztendlich ist es so, dass das Trommelfell fast gar nicht mehr einsehbar ist. Das Stück Knorpel, das eingesetzt wurde, ragt einfach zu weit in den Gehörgang. :-/ So sollte es (eigentlich) nicht bleiben. Wenn die Ärzte in der Uni eine Idee hätten, wie man das noch angehen könnte, würde er auf jeden Fall eine OP befürworten. :-(

Zudem fühle ich mich mit der Situation immer unwohler. Ich höre ja schon seit Jahren auf dem Ohr schlecht (mal besser, mal schlechter). Im Augenblick tendiert es eindeutig zu "mal schlechter". In so vielen Alltagssituationen habe ich Probleme damit. Muss oft nachfragen, weil ich mein Gegenüber nicht verstehe. Viele Jahre wurde es von den Ärzten abgetan (eine HNO-Ärztin sagte zu mir: "Sie müssen sich einfach nur besser konzentrieren!" Klar.). Dann lag die Hoffnung auf der OP. Und so langsam mag ich nicht mehr. Im Augenblick frag ich mich, ob mir ein Hörgerät helfen würde. Nächste Woche habe ich einen Kontrolltermin bei meinem hiesigen HNO-Arzt. Ich werde ihn vermutlich mal ansprechen.

Familie:

Die muss man so nehmen wie sie ist. *grmpf* Und das macht es nicht immer leicht!
Wenn es einer ziemlich nahestehenden Person gesundheitlich schlecht geht. Man als Hauptbezugsperson 400 km weit entfernt ist. Von der Person immer nur geschimpft wird, über Ärzte, Familienmitglieder,... Diese Person sich die Welt zusammenreimt, so wie sie diese gerade haben möchte. Dabei aber wichtige Dinge verdrängt (Beispiel: die Hausärztin wollte wegen akuten Krankheitssymptomen eine Krankenhauseinweisung ausstellen, für denselben Tag. Diese wurde aber abgelehnt, weil 3 Wochen später ein Familienfest sein sollte. Später war die Hausärztin/das System/die Krankenkasse oder wer auch immer aber "Schuld", weil keiner vorher reagiert hat, alle zu sehr aufs Budget achten...) Immer sind die Anderen schuld. Nie man selbst. Und man will sich auf Teufel komm raus nicht helfen lassen, fordert aber immer wieder Hilfe ein...
Ich war selten so froh, nach zwei Tagen Heimaturlaub wieder nach Hause fahren zu können!

Ein Autounfall eines lieben Familienmitglieds ist zum Glück recht glimpflich ausgegangen. Und der Meningitisverdacht ja *aufHolzklopf* auch aus der Welt. *uff*

Ich glaub, das wars. Reicht aber auch fürs erste!